Schloss Storkau ist mehr als ein Hotel. Das historische Ensemble an der Elbe erzählt von über 100 Jahren Architektur, Wandel und sorgfältiger Restaurierung. Umgeben von Parkanlage, Gutshof und Nebengebäuden verbindet das Haus historische Substanz mit der heutigen Nutzung als Schlosshotel – ein Ort, an dem Vergangenheit sichtbar bleibt und zugleich Raum für Aufenthalt, Begegnung und besondere Anlässe entsteht.
Übernachten & Zimmer
Übernachten mit Elbblick und historischem Charakter
Zum Schloss Storkau gehören nicht nur das Haupthaus, sondern auch Parkanlage, Kavaliershaus, Pförtnerhaus, Palmenhaus, Brunnenhaus, Elbpavillon und der angrenzende Gutshof. Gemeinsam bilden sie ein gewachsenes Ensemble, das den besonderen Charakter des Ortes prägt. Die Nähe zur Elbe, die Sichtachsen im Park und die ruhige Lage machen das Schloss zu einem Ort, der sich nicht auf den ersten Blick erschöpft, sondern Schritt für Schritt entdeckt werden möchte.
Die Geschichte von Storkau reicht weit zurück. Vom mittelalterlichen Gut über wechselnde Besitzer und unterschiedliche Nutzungen bis zur Restaurierung als Hotel spiegelt das Schloss viele Kapitel regionaler Geschichte wider.
Architektur
Barocke Vorbilder, historische Formen und klare Symmetrie
Das Schloss wurde 1912 durch den Rittmeister Freiherr von Guaita für sich und seine Familie erbaut, wobei der Bauherr auf barocke Vorbilder Wert legte. Dennoch kann es die Formen des Historismus nicht verbergen. Das Haus ist eine dreiflügelige Anlage von beeindruckender Größe, ausgeglichener Symmetrie und vornehmer Fassadengestaltung. Das Haus selbst ist ein zweigeschossiger Putzbau, der ein ausgebautes Mansardendach trägt. Augenfällig ist zur Parkseite hin im Obergeschoß der Gusseisenbalkon vor dem Mittelfenster. Schön sind die prächtige Wappenzier und die Bildhauerarbeiten anzusehen. Mit der Sichtachse des Parks bildet das Haus eine harmonische Einheit. Zur Elbe beherrscht eine große, den Balkon tragende Terrasse die Architektur. Wie schon auf der Vorderseite des Schlosses wurde auch auf der Rückseite Wert auf eine ausgewogene Fenstergestaltung gelegt.
Das Innere des Hauses ist natürlich den Gegebenheiten eines Hotels untergeordnet. Von der originalen Ausstattung sind noch ein prachtvolles hölzernes Treppengeländer, der grün- weiße Marmorboden des Gartensaals und einige Wandmalereien erhalten. Zur Anlage gehören auch Pförtnerhaus und Palmenhaus, sowie das dem Schloss nachempfundene Kavaliershaus. Im Norden finden sich ein kleines Brunnenhaus, das ehemalige Schwesternwohnheim und das Direktorenhaus. An der Elbe gelegen ist der Elbpavillon. Die letzteren Gebäude sind vom Hotel für Wohnzwecke sowie Seminare und Tagungen umgebaut worden.
„Ein Schloss erzählt seine Geschichte nicht auf einmal. Es zeigt sie in Treppen, Fenstern, Wegen, Räumen und in der Ruhe eines Ortes, der geblieben ist.“
„Ein Schloss erzählt seine Geschichte nicht auf einmal. Es zeigt sie in Treppen, Fenstern, Wegen, Räumen und in der Ruhe eines Ortes, der geblieben ist.“















